CV+Kontakt

Thea Hoffmann-Axthelm//
Bühnen- und Kostümbildnerin
thea.hof@gmail.com//
0049 163 7867013
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Ich bin 1986 geboren, in Berlin und Venedig aufgewachsen und vorrangig als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig.
Nach meiner Initiierung bei der Jugendtheatergruppe P14 der Berliner Volksbühne und einem Bühnenbildstudium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien folgten einige Assistenzen am Centraltheater Leipzig, dem Burgtheater und der Staatsoper Wien und dem Epidaurus Festival für Volker Hintermeier und Johannes Schütz.
Anschließend arbeitete ich selbstständig in den Bereichen Bühne und Kostüm an verschiedenen Theatern zwischen Nordsee, Ostsee und der Donau (u.a. Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatstheater Mainz, Residenztheater München, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, Lettisches Nationaltheater Riga, Volkstheater und Burgtheater Wien, Kampnagel Hamburg, Ballhaus Ost Berlin) in enger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Regisseur/innen meiner Generation, bei denen ein gegenseitiges Interesse für Herangehensweisen, Inhalte und Ästhetik bestand (wie Sarantos Zervoulakos, Holle Münster, Tim Egloff, Volker Schmidt, Pedro Martins Beja, Sebastian Schug, Matthias Kaschig, Carina Riedl, Clara Weyde und Robert Borgmann oder dem Theaterkollektiv EGfKA– Europäische Gesellschaft für Kulturelle Angelegenheiten).
Mit dem Regiekollektiv Prinzip Gonzo entwickelte ich 2014 mit „Spiel des Lebens“ (das 2014 den 1. Platz des virtuellen nachtkritik.de-Theatertreffens holte und von der Zeitschrift Theater Heute für Regie, Bühne und Kostüm des Jahres nominiert wurde) das Sandbox-Game-Theater, eine theatrale Open-World-Simulation, deren Spielprinzip wir seit dem in weiteren Projekten gemeinsam weiter entwickeln.

Mein persönlicher Fokus lag bei allen noch so unterschiedlichen Arbeiten bei starken, inhaltlichen Konzepten, die für Regie und Spieler/innen gleichermaßen als Unterstützung und Aufgabe gesehen werden können, assoziativ oder humorvoll das Thema des Stücks umkreisen und Denkprozesse in Gang setzen. Meine Bühnen sind Spieleinladungen, sie sollen die Spieler/innen unterstützen, in einer Theatersituation lebendig zu werden.
Ich entwerfe klare und eigene Bildwelten, die sich ästhetisch nach dem Inhalt des jeweiligen Projekts richten. Die Bühne ist eine weitere eigenständige Setzung, die den vorhandenen Schichten künstlerisch und inhaltlich etwas hinzufügt, das nicht Kulisse ist.
Die Bühne, egal ob es sich um eine Skulptur im Raum, eine Guckkastensituation oder ein von Zuschauer/innen begehbares weites Feld handelt, beschreibt eine Welt. Zu dieser gehören auch die Kostüme, weshalb ich gerne die Gesamtausstattung für Bühne und Kostüme übernehme. Als genaue Beobachterin des Alltäglichen und analytisch geschulte Denkerin begebe ich mich in eine stetige Auseinandersetzung mit dem Theaterberuf als Möglichkeit, „Wirklichkeit“ zu erkennen, zu beschreiben und künstlerisch zu gestalten und zu übersetzen: Welche Sprache kann man finden, um Ereignisse, Geschichten, politische Angelegenheiten, bedrängende Themen für die Bühne zu verwandeln und erlebbar zu machen?

Seit 2014 betreibe ich gemeinsam mit Robert Kraatz den Bühnenbildblog www.ueberbuehne.de. Angetrieben hat uns dabei der Wunsch, denjenigen Künstler/innen, die meist recht unsichtbar an der Bühne arbeiten, eine Plattform und ein Echo für Ihre Gedanken, eigenständigen Konzepte und künstlerische Visionen zu geben. Seit 2019 schrieben wir für die Bühnenbildsparte des PLOT Mag.
Ich spreche fließend deutsch, italienisch, englisch und französisch.
 

 

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